Montag, 16. August 2010
and that's what makes my life so fucking fantastic.
"nur eins will ich noch sagen, das leben ist kurz, george, verdammt kurz. und scheiße. sehr oft."
so ist das also. das leben ist scheiße. seh ich auch so. andauernd passieren dinge, die man gar nicht einkalkuliert hat, und die einem nicht in den kram passen. man streitet sich mit den menschen, die man am meisten liebt, und andauernd gibt es doofe missverständnisse, oder man verletzt jemanden oder wird verletzt. oder es regnet, wenn man es gar nicht gebrauchen kann und keinen schirm dabei hat, der bus fährt einem vor der nase weg, oder kommt erst gar nicht. andauernd wollen irgendwelche menschen was von einem und nerven total rum.
alles ist also doof, und am meisten liegt das an den mitmenschen, wie eine musikgruppe schon so passend sang: "some of them want to use you, some of them want to get used by you. some of them want to abuse you, some of them want to be abused."
wir menschen sind also schlecht, wir tuen andauernd böse dinge, wir lügen und betrügen, stehlen und sind gewalttätig.
und doch, wir haben auch gute seiten. manchmal sind wir menschen nämlich außerordentlich nett zu einander, wir helfen uns, wir lieben uns, und wenn es jemandem schlecht geht, bringen wir ihn zum lachen.
ich bin mir ganz sicher, dass wir, ganz naiv, an das gute im menschen glauben sollten, denn dann werden wir zwar manchmal enttäuscht, aber auch bestätigt.
wenn wir nicht an das gut im menschen glauben, werden wir zwar nicht enttäuscht, doch wir denken nur immer darüber nach, dass wir recht haben, und sehen auch nur das böse im menschen. das kann ja nicht gut fürs wohlbefinden sein.
glaubt also mit aller kraft an das gute im menschen. zweckoptimismus ist bei dieser rasse eindeutig angebracht. auch wenn sie uns manchmal fast verzweifeln lässt.
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