Sonntag, 29. August 2010

sucht.

kommt sucht eigentlich von suchen? bestimmt. wenn man süchtig ist, ist man schließlich krankhaft auf der suche nach.. ja, nach was denn? ich glaube man ist auf der suche nach einem ventil um seine emotionen herauszulassen. normalerweise sollte man das ohne sucht können, dieses ventil sollte eine beschäftigung/tätigkeit sein, die man ausüben kann ohne von ihr abhängig zu werden bzw. nur eine abhängigkeit sein, die nicht gesundheitsschädlich ist. und damit meine ich nicht nur physische gesundheit!!!

Dienstag, 24. August 2010

leer.

was macht man, wenn alles scheiße ist, und man nicht mehr weiterweiß? natürlich, man hat die gewissheit, dass alles wieder besser wird, aber was bringt einem das für den moment? man fühlt sich schlecht, und man kann es nicht ändern. alles was man tun kann ist abwarten. und diese wartezeit kann verdammt lang sein. nur die zeit, die zeit relativiert den schmerz. aber sie wird ihn nie verschwinden lassen. das kann man nur selber.

sounds of my life:

1. ain't no mountain high enough - marvin gaye & tammi terrell
2. almost lover - a fine frenzy
3. ashes and wine - a fine frenzy
4. break the night with colour - richard ashcroft
5. crystal ball - pink
6. crystalised - the xx
7. cosy in the rocket - psapp
8. don't speak - no doubt
9. especially for you - kylie minogue
10. material girl - scala & kolacny brothers
11. music is power - richard ashcroft
12. nobody wants to be lonely - christina aguilera
13. the only night - james morrison
14. pick up off the floor - mika
15. quando, quando, quando - michael buble
16. run - leona lewis
17. sing - travis
18. starry eyed - ellie goulding

Sonntag, 22. August 2010

pläne.

also planen an sich find ich ja erstmal nicht schlecht. ist ja immer besser wenn man einen plan hat, als wenn man ahnungslos in der gegend rumsitzt. von nichts kommt schließlich nichts. also halte ich es schon für gut, wenn man so einen ungefähren plan hat, zum beispiel was man in seinem leben erreichen will, und vor allem, wie man das erreichen kann. außerdem ist es vielleicht ganz praktisch sich so ne ungefähre vorstellung von dem nächsten lebensjahr zu machen, zum beispiel um früh genug flugtickets oder sowas buchen zu können (ist dann billiger :). aber sonst? ich meine alle anderen pläne die man macht, werden doch andauernd durch sich ändernde umstände umgeworfen. mhm, also wenn man plant, sollte man mit einiger toleranz gesegnet sein, weil man sonst schnell frustriert ist, schließlich läuft selten etwas "nach plan".

Mittwoch, 18. August 2010

ehrlichkeit.

das problem mit der ehrlichkeit ist, dass man sie nicht immer aussprechen kann, man kann denken, was man will, aber man kann es nicht immer aussprechen. die welt wäre so viel einfacher, wenn man sagen könnte, was man will, aber das ist nicht so einfach. man kann nicht einfach sagen was man will, weil einen das nicht oft zum ziel bringt. wir menschen können mit der schonungslosen wahrheit nicht umgehen, sie überfordert uns, weil wir eben mit der wahrheit und so mit echten unüberarbeiteten gedanken/gefühlen konfrontiert wird.
durch diese überforderung blockt man alles ab, auch wenn man diese gedanken/gefühle eigentlich interressant und ansprechend finden könnte.
also sollten wir vorsichtig mit der wahrheit umgehen, und sie immer mit vorsicht und teilweise mitteilen, denn das bringt uns unserem ziel näher... ich hoffe für uns, dass wir unser ziel erreichen.

Dienstag, 17. August 2010

friendship.

was würde ich ohne sie tun, meine besten freundinnen. wir alle brauchen unsere freunde, mit ihnen erleben wir tolle momente, lachen über alles und nichts und freuen uns unseres lebens. richtige freunde retten unser leben, sie passen auf uns auf, wenn wir uns daneben benehmen, ohne sie würden wir wahrscheinlich schon längst verschleppt worden, oder vor scham im boden versunken sein.
mit ihnen können wir großes erträumen, und träume verwirklichen. wir kennen alle ihre stärken und schwächen, meistens kennen wir sie besser, als wir uns selbst kennen, und wir lieben und hassen sie dafür.
sie sagen uns die unangenehme wahrheit, wenn wir sie uns selbst nicht eingestehen können, und sie sorgen dafür das wir das richtige tuen. was würden wir nur ohne sie tuen?
unser leben wäre ein scherbenhaufen. mehr als es das sowieso schon ist. :):)

Montag, 16. August 2010

and that's what makes my life so fucking fantastic.


"nur eins will ich noch sagen, das leben ist kurz, george, verdammt kurz. und scheiße. sehr oft."

so ist das also. das leben ist scheiße. seh ich auch so. andauernd passieren dinge, die man gar nicht einkalkuliert hat, und die einem nicht in den kram passen. man streitet sich mit den menschen, die man am meisten liebt, und andauernd gibt es doofe missverständnisse, oder man verletzt jemanden oder wird verletzt. oder es regnet, wenn man es gar nicht gebrauchen kann und keinen schirm dabei hat, der bus fährt einem vor der nase weg, oder kommt erst gar nicht. andauernd wollen irgendwelche menschen was von einem und  nerven total rum.
alles ist also doof, und am meisten liegt das an den mitmenschen, wie eine musikgruppe schon so passend sang: "some of them want to use you, some of them want to get used by you. some of them want to abuse you, some of them want to be abused."
wir menschen sind also schlecht, wir tuen andauernd böse dinge, wir lügen und betrügen, stehlen und sind gewalttätig.
und doch, wir haben auch gute seiten. manchmal sind wir menschen nämlich außerordentlich nett zu einander, wir helfen uns, wir lieben uns, und wenn es jemandem schlecht geht, bringen wir ihn zum lachen.
ich bin mir ganz sicher, dass wir, ganz naiv, an das gute im menschen glauben sollten, denn dann werden wir zwar manchmal enttäuscht, aber auch bestätigt.
wenn wir nicht an das gut im menschen glauben, werden wir zwar nicht enttäuscht, doch wir denken nur immer darüber nach, dass wir recht haben, und sehen auch nur das böse im menschen. das kann ja nicht gut fürs wohlbefinden sein.
glaubt also mit aller kraft an das gute im menschen. zweckoptimismus ist bei dieser rasse eindeutig angebracht. auch wenn sie uns manchmal fast verzweifeln lässt.

Sonntag, 15. August 2010

home



» Ruhig und königlich liegst du hier vor mir
Deine Anmut ist schon zu sehn von hier, du wirst sie nie verlieren
Ich war so lange weg, das trägst du mir nicht nach,
du empfängst mich doch noch mit offenen Armen
Ich komm nach Haus, Ich komm nach HausWir beide kennen uns gut, besser als gedacht
Durch deine Straßen zogen wir so manche Nacht, du hast mich bewacht
Und jetzt Zeigst du mir, dass wir uns nie verlieren
was uns verbindet das, krieg ich nur bei dir
Ich komm nach Haus, Ich komm nach Haus, zurück nach Haus « 


Nach Haus, Silbermond



zu hause. ein ort, der uns ein bisschen sicherheit gibt, wir lassen die welt draußen, wir sperren unsere probleme aus, wenn wir die tür schließen und unser heim betreten. ein gefühl von geborgenheit stellt sich ein, und wir können uns fallen lassen, die ganze anspannung  die durch den alltag verursacht wird, mildert sich ab, und wir verspüren einen hauch von frieden. 
doch nicht nur ein haus kann ein "zu hause" sein, auch andere orte, oder bestimmte orte in verbindung mit menschen, oder auch einfach nur bestimmte menschen können einem dieses gefühl geben. wie es schon in einem lied so passend heißt  "there's always a place in me that you can call home". bei manchen menschen fühlen wir uns also "zu hause", sie geben uns sicherheit und geborgenheit, dort wo sie sich zu hause fühlen, fühlen wir uns auch zu hause, hoffen wir also, das wir alle sowohl ein zu hause als auch solche menschen haben, denn sie geben uns kraft für unsere seele, um alle hindernisse des alltags zu überstehen.

Freitag, 13. August 2010

relationships.

unser  leben besteht aus ihnen. zwischenmenschlichen beziehungen. zu manchen menschen haben wir eine gute, zu anderen eine schlechte beziehung, und zu manchen gar keine. doch aus was besteht so eine "beziehung"? es ist nichts greifbares, und auch nichts sichtbares, beziehungen sind also doch eigentlich bloß rein fiktiv. und doch gibt es sie und das verständnis über eine beziehung ist bei den beteiligten menschen zwar nicht immer gleich, aber doch oft ähnlich.
aber wie funktioniert das, woher weiß ich, welche art von beziehung ich zu einem menschen habe? ich habe natürlich gefühle für diesen menschen, ich denke das ist die voraussetzung für jede art von beziehung, und wenn ich einen menschen mag, dann verbringe ich zeit und erlebe dinge mit ihm und habe spaß. dadurch verbessert oder verstärkt sich eine beziehung. so weit so gut. aber was ist, wenn man widersprüchliche gefühle mit einem menschen verbindet, woher soll man wissen, was für eine beziehung man dann zu ihm hat? oder wenn man nicht so viel zeit mit ihm verbringt, und sich nur an positives erinnert, was man mit diesem menschen erlebt hat.
woran soll man erkennen, was der andere menschen von einem denkt? man kann es nie genau wissen, nur ahnen und vermutungen anstellen, und die wahrscheinlich einzige möglichkeit wäre zu fragen.
aber ist das nicht etwas komisch und teilweise unangebracht, schließlich verstehen wir auch vieles ohne zu reden, und menschen lügen.
im endeffekt sind beziehungen also sehr vage, in ihnen gibt es keine sicherheit, sie können sich jeden moment verändern, durch ein unbedachtes wort, durch eine tat. wir werden überrascht, erfreut aber auch enttäuscht, weil menschen zu denen wir eine beziehung haben, etwas tun oder sagen. dadurch dass wir eine beziehung zu menschen haben, geben wir ihnen macht über uns, sie sind in unseren gedanken, wir handeln, und bedenken dabei manchmal ihre reaktion oder tuen etwas "für sie". alles was sie tun oder sagen nehmen wir in uns auf, denken darüber nach und bewerten es schlussendlich. entweder es gefällt uns, und wir freuen uns, denn wir  haben diesen menschen richtig eingeschätzt und somit ist auch unsere vorstellung von der beziehung zwischen uns richtig. oder aber uns gefallen ihre handlungen und aussagen nicht, und wir sind enttäuscht und grübeln, warum unsere vorstellung falsch war, ob wir dinge falsch interpretiert haben, warum wir uns in diesem menschen getäuscht haben...
aber manchmal, da wissen wir einfach nicht, was wir von einem menschen denken sollen, wie wir seine handlungen interpretieren sollen, wie er zu uns steht. was sollen wir dann tun? passiv sein, und abwarten, bis wir weitere hinweise bekommen, die wir analysieren können, oder aktiv werden, und versuchen mehr über die beziehung von uns zu dieser person herauszufinden?
fragen über fragen, die sich aufwerfen, wenn man über zwischenmenschliche beziehungen nachdenkt.
die sind schon was kompliziertes, oder??

Donnerstag, 12. August 2010

addicted to ??

ich weiß es nicht, aber ich glaube für jeden menschen gibt es einen lebensinhalt, der für ihn wichtig ist, der ihn erfüllt, der ihm das gefühl gibt zu leben. natürlich besteht ein jedes leben aus vielen verschiedenen elementen, aber manche von ihnen sind weniger von bedeutung, andere mehr.
bei mir ist es der sport, der mich leben lässt, dieses gefühl in bewegung zu sein, etwas zu tun, nicht nur zu warten und zuzuschauen. immoment allerdings ist das das einzige was ich machen kann, zuschauen wie andere sport machen und darauf warten, dass ich wieder sport machen darf.
für mich fühlt sich das an, als hätte man mir etwas essentielles genommen.
wenn ich sport mache, also entweder basketball spiele, laufen gehe, oder ballett tanze, was ich auch zu sport zähle, kann ich alles vergessen, was in meinem leben sonst so passiert, ich habe meinen körper vollkommen unter kontrolle, nur ich bestimme, was mit ihm passiert. natürlich ist das auch sonst in meinem leben so, doch da gibt es so viele dinge auf die ich keinen einfluss habe, die einfach passieren.
ich habe angst vor unkontrollierbaren situationen, und davor, dass ich nicht alles vorhersehen kann.
sport hilft mir, mit dieser angst klarzukommen, denn sie ist irrational, kein mensch kann alles kontrollieren, und wenn er es könnte glaube ich nicht, dass es ihm damit gutgehen würde. das leben steckt nunmal voller überraschungen, und darunter sind auch schöne.
aber ich finde es ganz wichtig, diese konstante in meinem leben zu haben, und zu wissen, wenn du nicht mehr weiterweißt, dann machst du sport, und danach geht es dir besser, danach fühlst du dich, als könnte dir keiner etwas anhaben, weil du mit dir selbst im reinen bist.
ich hoffe, das es für jeden menschen so etwas gibt, man muss ja nicht gut darin sein, man muss nur erfüllung in dieser tätigkeit oder sache finden.