Mittwoch, 17. November 2010

belief.

Die Leute schauen mich immer alle sehr komisch an, wenn ich sage, ihr schafft das, ihr müsst nur genug an euch glauben.
Natürlich weiß ich, dass man nicht alles schaffen kann, das es Dinge gibt, die man einfach nicht bewerkstelligen kann.
Trotzdem halte ich an meiner Aussage fest. Wenn man an sich selbst glaubt, dann mobilisiert man Kräfte, die man selbst nicht kannte. Und selbst wenn das Ergebnis mal nicht stimmt, man hat alles gegeben, und man kann mit einem guten Gefühl weitermachen, es erneut probieren und über sich hinauswachsen. Denn das tut man, wenn man an sich selbst glaubt, man lernt, mit Niederlagen umzugehen, sie mit dem Wissen zu betrachten, dass man auch aus Niederlagen Nutzen ziehen kann.
Vielleicht fragt ihr euch, aus welchem Grund ich diese Überzeugung habe.
Sie wurde mir in die Wiege gelegt, nun ja, nicht ganz, aber seit ich fünf bin, tanze ich Ballett, und hätte ich mitgezählt, wie oft mir erzählt wurde, ich solle mich strecken, und immer weiter wachsen, dann würde ich jeden Schritt, jede Drehung, jeden Sprung schaffen und perfektionieren, es wäre eine große Zahl.
Aber es ist nichts als die Wahrheit, die pure und unausweisliche Wahrheit.
Ich erlebe es immer wieder, und ich empfinde es als kleines Wunder, in dem einen Moment scheint einem nichts zu gelingen, und dann atmet man durch, konzentriert sich, blendet alles andere aus, und es funktioniert. Und das ist wie fliegen, nein eigentlich noch besser, es ist schwerelos, und man ist mit sich selbst im Reinen.
Es funktioniert nicht immer auf Anhieb, und es gibt bestimmt Tage, da funktioniert nichts, aber wenn man sich Zeit nimmt, und es wirklich will, dann wird es funktionieren, dann schafft man es allen Ballast hinter sich zu lassen und frei zu sein, man selbst zu sein.