John Lennon sagt: "Leben ist das, was dir passiert, wenn du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen."
na danke, johnnyboy, das war genau das, was ich hören wollte. ist ja nicht so, dass ich nicht versucht hätte mal "in den tag hineinzuleben", hat nur iwie nicht so sonderlich gut funktioniert. liegt wohl auch daran, dass ich mir immer über alles gedanken machen. was irgendwie dem plänemachen schon ziemlich nahe kommt. außerdem ist vorfreude ja auch die schönste freude, und wenn man keine pläne macht, dann hat man die nicht. aber vllt. ist der umkehrschluss aus diesem satz ja auch gar nicht, dass man keine pläne machen soll. man soll über ihnen nur nicht vergessen, dass es noch was drumherum gibt. so wie "der weg ist das ziel". auch voll der blöde spruch. aber man sollte über dem wünsch das ziel zu erreichen vielleicht nicht vergessen den weg dahin zu genießen. naja, dann mal los. am besten man versucht heute erstmal zu genießen, dass es im juni total regnet. supertoll. naja, egal, die pflanzen freuen sich und so. zack, schon geschafft. yeah. ;)
shots of life.
Samstag, 18. Juni 2011
Mittwoch, 26. Januar 2011
certainty.
Gewissheit. Was ist schon gewiss?
Einer dieser schlauen philosophischen Sprüche sagt: Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Ich fand den irgendwie immer doof, aber ich glaube, es steckt doch viel wahres in ihm. Wir glauben viel. Sehr viel. Von manchen sind wir auch überzeugt. Aber wissen wir es?
Ich glaube nicht. Allerdings ist das vielleicht auch besser so. Wenn alles gewiss wäre, wo bliebe dann die Überraschung, das Neue, das Abenteuer?
Manchmal wünscht man sich jedoch einfach ein bisschen Gewissheit.
Silbermond beschreiben das in ihren Lied "Irgendwas Bleibt" sehr schön. Denn ist das nicht das, was wir uns alle wünschen, ein kleines bisschen Halt, ein kleines bisschen Sicherheit.
Einer dieser schlauen philosophischen Sprüche sagt: Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Ich fand den irgendwie immer doof, aber ich glaube, es steckt doch viel wahres in ihm. Wir glauben viel. Sehr viel. Von manchen sind wir auch überzeugt. Aber wissen wir es?
Ich glaube nicht. Allerdings ist das vielleicht auch besser so. Wenn alles gewiss wäre, wo bliebe dann die Überraschung, das Neue, das Abenteuer?
Manchmal wünscht man sich jedoch einfach ein bisschen Gewissheit.
Silbermond beschreiben das in ihren Lied "Irgendwas Bleibt" sehr schön. Denn ist das nicht das, was wir uns alle wünschen, ein kleines bisschen Halt, ein kleines bisschen Sicherheit.
Montag, 24. Januar 2011
crazy little thing called love.
"Doch hier ist die Wahrheit über die Wahrheit. Sie tut weh, also lügen wir."
Ja, wir lügen, um Menschen nicht zu verletzen. Das tuen wir manchmal aus selbstlosen und ehrbaren Gefühlen heraus. Wie kann es dann falsch sein? Wir lügen um Menschen zu schützen, um sie nicht in einen Zwiespalt zu bringen, oder um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Und ja, das ist sehr ehrenhaft, aber trotzdem ist es nicht richtig. Weil wir uns selber damit keinen Gefallen tun, weil wir uns damit Last auf die Schultern laden, die eigentlich gar nicht uns gehört, sie hindert uns daran unbeschwert zu sein.
Also sollen wir immer das sagen, was wir denken, was wir uns wünschen, und was wir wissen.
Wenn das mal so einfach wäre...
Die Wahrheit tut weh, und manchmal haben wir soviel Angst davor, die möglicherweise grausame und schreckliche Wahrheit zu erfahren, dass wir uns nicht einmal trauen nach ihr zu fragen. Natürlich ist das falsch und schwach und auch dumm, weil man so nie wirklich glücklich wird, aber den Mut für solche Fragen aufzubringen ist nun mal verdammt schwer.
Also was tun? Warten, bis die Liebe geflogen kommt?
Das wird wohl eher nicht so die beste Taktik sein.
Wir sollten also unsere Ängste überwinden und springen, und hoffen, dass uns jemand auffängt. Aber, hallo, ein paar Signale, dass das dann auch passieren wird wären schon hööchst angenehm!!!
Ja, wir lügen, um Menschen nicht zu verletzen. Das tuen wir manchmal aus selbstlosen und ehrbaren Gefühlen heraus. Wie kann es dann falsch sein? Wir lügen um Menschen zu schützen, um sie nicht in einen Zwiespalt zu bringen, oder um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Und ja, das ist sehr ehrenhaft, aber trotzdem ist es nicht richtig. Weil wir uns selber damit keinen Gefallen tun, weil wir uns damit Last auf die Schultern laden, die eigentlich gar nicht uns gehört, sie hindert uns daran unbeschwert zu sein.
Also sollen wir immer das sagen, was wir denken, was wir uns wünschen, und was wir wissen.
Wenn das mal so einfach wäre...
Die Wahrheit tut weh, und manchmal haben wir soviel Angst davor, die möglicherweise grausame und schreckliche Wahrheit zu erfahren, dass wir uns nicht einmal trauen nach ihr zu fragen. Natürlich ist das falsch und schwach und auch dumm, weil man so nie wirklich glücklich wird, aber den Mut für solche Fragen aufzubringen ist nun mal verdammt schwer.
Also was tun? Warten, bis die Liebe geflogen kommt?
Das wird wohl eher nicht so die beste Taktik sein.
Wir sollten also unsere Ängste überwinden und springen, und hoffen, dass uns jemand auffängt. Aber, hallo, ein paar Signale, dass das dann auch passieren wird wären schon hööchst angenehm!!!
Mittwoch, 17. November 2010
belief.
Die Leute schauen mich immer alle sehr komisch an, wenn ich sage, ihr schafft das, ihr müsst nur genug an euch glauben.
Natürlich weiß ich, dass man nicht alles schaffen kann, das es Dinge gibt, die man einfach nicht bewerkstelligen kann.
Trotzdem halte ich an meiner Aussage fest. Wenn man an sich selbst glaubt, dann mobilisiert man Kräfte, die man selbst nicht kannte. Und selbst wenn das Ergebnis mal nicht stimmt, man hat alles gegeben, und man kann mit einem guten Gefühl weitermachen, es erneut probieren und über sich hinauswachsen. Denn das tut man, wenn man an sich selbst glaubt, man lernt, mit Niederlagen umzugehen, sie mit dem Wissen zu betrachten, dass man auch aus Niederlagen Nutzen ziehen kann.
Vielleicht fragt ihr euch, aus welchem Grund ich diese Überzeugung habe.
Sie wurde mir in die Wiege gelegt, nun ja, nicht ganz, aber seit ich fünf bin, tanze ich Ballett, und hätte ich mitgezählt, wie oft mir erzählt wurde, ich solle mich strecken, und immer weiter wachsen, dann würde ich jeden Schritt, jede Drehung, jeden Sprung schaffen und perfektionieren, es wäre eine große Zahl.
Aber es ist nichts als die Wahrheit, die pure und unausweisliche Wahrheit.
Ich erlebe es immer wieder, und ich empfinde es als kleines Wunder, in dem einen Moment scheint einem nichts zu gelingen, und dann atmet man durch, konzentriert sich, blendet alles andere aus, und es funktioniert. Und das ist wie fliegen, nein eigentlich noch besser, es ist schwerelos, und man ist mit sich selbst im Reinen.
Es funktioniert nicht immer auf Anhieb, und es gibt bestimmt Tage, da funktioniert nichts, aber wenn man sich Zeit nimmt, und es wirklich will, dann wird es funktionieren, dann schafft man es allen Ballast hinter sich zu lassen und frei zu sein, man selbst zu sein.
Natürlich weiß ich, dass man nicht alles schaffen kann, das es Dinge gibt, die man einfach nicht bewerkstelligen kann.
Trotzdem halte ich an meiner Aussage fest. Wenn man an sich selbst glaubt, dann mobilisiert man Kräfte, die man selbst nicht kannte. Und selbst wenn das Ergebnis mal nicht stimmt, man hat alles gegeben, und man kann mit einem guten Gefühl weitermachen, es erneut probieren und über sich hinauswachsen. Denn das tut man, wenn man an sich selbst glaubt, man lernt, mit Niederlagen umzugehen, sie mit dem Wissen zu betrachten, dass man auch aus Niederlagen Nutzen ziehen kann.
Vielleicht fragt ihr euch, aus welchem Grund ich diese Überzeugung habe.
Sie wurde mir in die Wiege gelegt, nun ja, nicht ganz, aber seit ich fünf bin, tanze ich Ballett, und hätte ich mitgezählt, wie oft mir erzählt wurde, ich solle mich strecken, und immer weiter wachsen, dann würde ich jeden Schritt, jede Drehung, jeden Sprung schaffen und perfektionieren, es wäre eine große Zahl.
Aber es ist nichts als die Wahrheit, die pure und unausweisliche Wahrheit.
Ich erlebe es immer wieder, und ich empfinde es als kleines Wunder, in dem einen Moment scheint einem nichts zu gelingen, und dann atmet man durch, konzentriert sich, blendet alles andere aus, und es funktioniert. Und das ist wie fliegen, nein eigentlich noch besser, es ist schwerelos, und man ist mit sich selbst im Reinen.
Es funktioniert nicht immer auf Anhieb, und es gibt bestimmt Tage, da funktioniert nichts, aber wenn man sich Zeit nimmt, und es wirklich will, dann wird es funktionieren, dann schafft man es allen Ballast hinter sich zu lassen und frei zu sein, man selbst zu sein.
Samstag, 9. Oktober 2010
good. better. best.
diese worte gehören bestimmt zu den meistgenutzten worten auf diesem planeten. mit ihnen ist es ein bisschen so wie mit "ich liebe dich", die einen sagen, es wird zu viel gesagt, und hat überhaupt keine bedeutung mehr, die anderen sagen, man kann es gar nicht oft genug sagen.
ich denke beides stimmt. einerseits sollte man sie bedachter benutzen, nur dann wird ihnen bedeutung beigemessen.
nicht vorschnell zu urteilen und sachen erst überdenken wäre sicherlich verantwortungsvoller. aber wollen wir denn wirklich in einer welt voller beantwortungsvoller menschen leben.
ich denke nicht, dass diese welt sonderlich unterhaltend wäre, dieser überschwang, diese übertreibungen, sie sind in den seltensten fällen gezielt (böse) gemeint, sie kommen einfach über die lippen und zeugen von der leichtlebigkeit und dem optimismus der person.
also will auch ich jetzt mal etwas behaupten:
die beste sängerin der welt ist eindeutig pink, sie kann nicht nur singen, ihre texte haben auch noch inhalt.
yeah.
ich denke beides stimmt. einerseits sollte man sie bedachter benutzen, nur dann wird ihnen bedeutung beigemessen.
nicht vorschnell zu urteilen und sachen erst überdenken wäre sicherlich verantwortungsvoller. aber wollen wir denn wirklich in einer welt voller beantwortungsvoller menschen leben.
ich denke nicht, dass diese welt sonderlich unterhaltend wäre, dieser überschwang, diese übertreibungen, sie sind in den seltensten fällen gezielt (böse) gemeint, sie kommen einfach über die lippen und zeugen von der leichtlebigkeit und dem optimismus der person.
also will auch ich jetzt mal etwas behaupten:
die beste sängerin der welt ist eindeutig pink, sie kann nicht nur singen, ihre texte haben auch noch inhalt.
yeah.
Dienstag, 14. September 2010
ohne worte.
wir lernen gerade ganz tolle sachen über kommunikation. jahaaa. ich finde, man kommt sich etwas blöd vor, wenn man über kommunkationstheorien redet, aber eig. ist es ja doch ein interessantes thema, schließlich kommunizieren wir alle. ausnahmslos. auch ohne etwas zu sagen.
doch da liegt für mich das problem. wenn man schweigt, dann denken die menschen um einen herum immer direkt, es geht einem schlecht, oder man findet sie doof, oder man ist mit dem was sie tuen/sagen nicht einverstanden. dabei hat man manchmal einfach nur kein bedürfnis sich mitzuteilen. wenn man das dann zu verstehen gibt, glauben sie einem schlichtergreifend einfach nicht, oder meinen, wenn man nicht reden will, soll man sich doch bitte zurückziehen und auch irgendwo alleine sein. aber manchmal geht das gar nicht, schließlich hat man dinge "zu erledigen" und außerdem heißt, dass man kein mitteilungbedürfnis hat, ja nicht automatisch, dass man alleine seien möchte.
ein augenblick ohne worte kann etwas besonderes und auch schönes sein, man muss ihn nur genießen können. und das nicht zwangsweise allein.
es gibt diesen begriff des "totschweigens" und natürlich sollte man über wichtige dinge reden, aber ich denke, man kann dinge auch "totreden".
wir sollten damit aufhören, über alles zu reden, und uns stattdessen darauf konzentrieren zu spüren, unserem instinkt zu trauen und die ruhe (oder die hintergrundmusik) zu genießen.
denn solche momente geben uns ruhe, gelassenheit und kraft, um dann wieder zum alltag zurückzukehren und (notwendigerweise) zu kommunizieren. :)
doch da liegt für mich das problem. wenn man schweigt, dann denken die menschen um einen herum immer direkt, es geht einem schlecht, oder man findet sie doof, oder man ist mit dem was sie tuen/sagen nicht einverstanden. dabei hat man manchmal einfach nur kein bedürfnis sich mitzuteilen. wenn man das dann zu verstehen gibt, glauben sie einem schlichtergreifend einfach nicht, oder meinen, wenn man nicht reden will, soll man sich doch bitte zurückziehen und auch irgendwo alleine sein. aber manchmal geht das gar nicht, schließlich hat man dinge "zu erledigen" und außerdem heißt, dass man kein mitteilungbedürfnis hat, ja nicht automatisch, dass man alleine seien möchte.
ein augenblick ohne worte kann etwas besonderes und auch schönes sein, man muss ihn nur genießen können. und das nicht zwangsweise allein.
es gibt diesen begriff des "totschweigens" und natürlich sollte man über wichtige dinge reden, aber ich denke, man kann dinge auch "totreden".
wir sollten damit aufhören, über alles zu reden, und uns stattdessen darauf konzentrieren zu spüren, unserem instinkt zu trauen und die ruhe (oder die hintergrundmusik) zu genießen.
denn solche momente geben uns ruhe, gelassenheit und kraft, um dann wieder zum alltag zurückzukehren und (notwendigerweise) zu kommunizieren. :)
Montag, 13. September 2010
a crazy or eccentric person.
das hier ist eine liebeserklärung. eine liebeserklärung an eine band. THE KOOKS.
kook
noun, informal
a crazy or eccentric person
wenn man ihre lieder hört, denkt man, es geht nur um sex, liebe und drogen. das jedenfalls würde mir als erster eindruck von ihnen vermittelt. aber ich glaube das stimmt nicht. denn wenn man hinter die kulissen sieht, und ihre texte ließt, merkt man, dass diese von vielen vielen fehlern berichten, die menschen in ihrem leben begehen, obwohl sie doch eigentlich nur den wunsch haben, alles richtig zu machen.
diese songs drücken aber auch eine gewisse unsicherheit aus, der versuch einer rechtfertigung für zweifelhafte taten, und sie zeigen, dass eigentlich niemand wissen kann, wie leben funktioniert.
sie drücken aus, was ich fühle. leichtes chaos.
immoment habe ich überhaupt keine schimmer, wie mein leben funktioniert, ich weiß einfach überhaupt nicht was ich will. und ich weiß auch nicht wie ich es herausfinden soll.
aber ich bin mir sicher, ich werde einen weg finden.
http://www.youtube.com/watch?v=ZZqZ-Xf1mkg
kook
noun, informal
a crazy or eccentric person
wenn man ihre lieder hört, denkt man, es geht nur um sex, liebe und drogen. das jedenfalls würde mir als erster eindruck von ihnen vermittelt. aber ich glaube das stimmt nicht. denn wenn man hinter die kulissen sieht, und ihre texte ließt, merkt man, dass diese von vielen vielen fehlern berichten, die menschen in ihrem leben begehen, obwohl sie doch eigentlich nur den wunsch haben, alles richtig zu machen.
diese songs drücken aber auch eine gewisse unsicherheit aus, der versuch einer rechtfertigung für zweifelhafte taten, und sie zeigen, dass eigentlich niemand wissen kann, wie leben funktioniert.
sie drücken aus, was ich fühle. leichtes chaos.
immoment habe ich überhaupt keine schimmer, wie mein leben funktioniert, ich weiß einfach überhaupt nicht was ich will. und ich weiß auch nicht wie ich es herausfinden soll.
aber ich bin mir sicher, ich werde einen weg finden.
http://www.youtube.com/watch?v=ZZqZ-Xf1mkg
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